Im Auftrag der DB InfraGO AG untersucht das VIA Spaltmaße zwischen Bahnsteigen und Schienenfahrzeugen. Der offizielle Projektauftakt fand im Juli 2026 statt.
Im Rahmen des Projekts werden Messungen an PRM-Einstiegsbereichen (Personen mit eingeschränkter Mobilität) verschiedener Schienenfahrzeuge durchgeführt.
Ziel ist es, reale Spaltmaße sowie deren infrastrukturelle und betriebliche Einflussgrößen systematisch zu erfassen.
Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die zukünftige Berücksichtigung systembedingt notwendiger Toleranzen bei der Festlegung von Grenzwerten zur Barrierefreiheit
in den europäischen Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI). Darüber hinaus werden die realen Randbedingungen für die Nutzung von Rollstühlen im Bahnverkehr analysiert.
In einem aktuellen Projekt begutachten wir die Dispositionsregeln der Richtlinie 420 der DB InfraGO AG. Dazu werden die Auswirkungen der Dispositionsregeln auf eine Vielzahl
verschiedener Szenarien simuliert und die Ergebnisse quantitativ analysiert.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in diesem spannenden Thema.
Im Rahmen des Eisenbahnsicherungstechnischen Praktikums haben wir am 02.Juli 2026 die Rurtalbahn in Düren besucht. Die Fahrt zur Baustelle in Zülpich
fand wohl zum letzten Mal statt, da die Arbeiten an der Infrastruktur noch in diesem Jahr beendet werden.
Herzlichen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rurtalbahn, die diesen
Besuch möglich gemacht haben.
Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass Herr Wulf Schwanhäußer am 6. Mai verstorben ist.
Herr Schwanhäußer war über viele Jahre Leiter des Verkehrswissenschaftlichen Institutes und des Lehrstuhles für Verkehrswirtschaft, Eisenbahnbau
und -betrieb.
In dankbarer Erinnerung bewahren wir dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.
Der Beitrag "Approximation von Bediensystemen zur Leistungsfähigkeitsbestimmung von Eisenbahninfrastruktur in Bahnhöfen" von Tamme Emunds
und Nils Nießen wurde vom Programmkomitee des International Railway Symposium Aachen (IRSA) 2025 mit dem Best-Paper-Award ausgezeichnet.
In der Arbeit wird eine Methode zur Leistungsfähigkeitsanalyse von Bahnhöfen vorgestellt, bei der Ankunfts und Abfahrtsprozesse gemeinsam mit Halteprozessen in einem kombinierten
Bediensystem modelliert werden. Die entwickelte Approximation ermöglicht es erstmals, fahrplanunabhängige Leistungskennwerte auch für große Bahnhöfe zu berechnen.
Neben diesem Beitrag wurden drei weitere Arbeiten mit dem Best-Paper-Award ausgezeichnet. Kurzversionen der prämierten Beiträge sind außerdem in der
Eisenbahntechnischen Rundschau (Mai 2026) veröffentlicht.
Im Sommersemester 2026 wird Dr. Andreas Kaldenbach erneut die Veranstaltung "Ausgewählte Aspekte des Schienenbahnwesens" halten. In diesem Jahr
wird es um die Gestaltung des Trassenmanagements in Deutschland gehen.
Weitere Informationen finden Sie in dem verlinkten Dokument.
Anlässlich des Projektabschlusses fand am 24.02.2026 ein Abschlusstreffen aller Projektbeteiligten in Berlin statt. Im Rahmen des Projektes wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Förderlinie "Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II") die Realisierbarkeit von zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen in Bahnhöfen des deutschen Vollbahnnetzes untersucht. Der Fokus lag auf Zugangskontrollen und Bahnsteigbarrieren, wie sie insbesondere in Metro-Systemen weltweit zum Einsatz kommen. Weitere Infos zum Sicherheitsforschungsprogramm des BMFTR können hier gefunden werden.
Nach einem gemeinsamen Frühstück und kühlen Getränken, ging es später zur Party ins C.A.R.L.
Wir wünschen euch allen eine fröhliche und närrische Karnevalszeit!
© VIA 2022